Er entfernt sich emotional?

In diesem Artikel will ich auf ein Phänomen eingehen, das mir immer wieder von Frauen beschrieben wird.

Eine Frau und ein Mann lernen einander kennen. Sie haben einen Draht zueinander, verlieben sich, fangen an Zukunftspläne zu schmieden und ziehen in eine gemeinsame Wohnung. Manche heiraten auch nach kurzer Zeit. Sie sind total ineinander verliebt und es scheint, als würde das Glück niemals enden.

Aber nach einigen Monaten des Zusammenlebens schleichen sich Unstimmigkeiten ein, der Partner geht auf Abstand und das anfängliche Glück bekommt Risse. Sie versuchen mit allen Mitteln die Situation zu verändern, in den Urzustand zurückzuversetzen – „wo wir noch so glücklich waren.“

Übrigens: In meinem kostenlosen PDF-Report erfahren Sie, woran es liegt, dass wenn Männer auf Abstand gehen und wie Sie am Besten damit umgehen, ohne die Situation zu verschlimmern.

An dieser Stelle will ich einen Satz zitieren. Er stammt von dem bedeutenden Arzt und Psychologen Prof. Dr. Nossrat Peseschkian. Er lautet:

„Es gibt keinen Fahrstuhl zum Glück. Man muss die Treppe nehmen.“

Verliebt sein und Lieben sind zwei verschiedene Qualitäten, die man vergleichen kann mit dem Aufenthalt an einem kleinen romantischen und windgeschützen See einerseits und andererseits mit einem Spaziergang am Ufer eines großen Meeres wo der Wind schon mal richtig blasen kann. Beides sind Gewässer, aber die Dimensionen sind ganz andere.

Ich will Ihnen von einer Begegnung erzählen. Vor einiger Zeit traf ich eine alte Bekannte wieder, die sich vor über zehn Jahren scheiden ließ. Sie lebte seitdem als Single, ging einem Beruf nach und besuchte zahlreiche kulturelle Veranstaltungen und Kurse die mit Persönlichkeitsentwicklung zu tun hatten. Auf meine Frage, wie es ihr denn so ginge, antwortete sie: „Ob sie es glauben oder nicht, aber ich heirate nächsten Monat wieder.“ Ich war erstaunt und fragte, wer denn der zukünftige Ehemann sei. Sie winkte verlegen ab, schaute mich mit großen Augen an und sagte: „Es ist mein Ex-Mann, mit dem ich schon mal vierzehn Jahre verheiratet war.“

Das wollte ich mir etwas genauer erklären lassen. In dem Gespräch kam heraus, dass sich anscheinend beide weiterentwickelt hatten. So manches, was früher zu Unstimmigkeiten bis hin zur Trennung geführt hatte wurde nun mit ganz anderen Augen gesehen.

Was ich Ihnen hiermit sagen will?

Viele Menschen glauben, die erste Liebe, der erste Funken müsse wie von selbst immer weiter prickeln und beglücken. Das wäre dann der Fahrstuhl zum Glück. Aber der oben zitierte Satz spricht von einer Treppe zum Glück. Die muss man selbst gehen und auch die eine oder andere Müdigkeit und Schwierigkeit überwinden. Und es reicht nicht, wenn nur EINER der Partner dazu bereit ist. Meine Bekannte erzählte mir, wie BEIDE in den zehn Jahren Abstand so manches gelernt und sich über Monate hinweg darüber ausgetauscht haben. Das war die erste Stufe der Treppe zum Glück die sie nun gemeinsam gehen wollten.

Manches braucht eben auch seine Zeit. Und wer vorschnell aufgibt, den sollte man nicht unter Druck setzen. Vielleicht ist derjenige noch nicht in der Lage oder bereit, die Treppe zum Glück zu betreten. Vielleicht träumt er noch von dem bequemeren Weg, dem Fahrstuhl, den es nicht gibt…

Ich wünsche Ihnen alles Gute auf Ihrem Weg zum Glück!

Ihr Freund Christian Sander

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